Sonntag, 30. November 2014

Experimente an Klassikern

Der Raum für Experimente in Bezug auf die Plätzchen in der Adventszeit ist bei uns in den letzten Jahren ziemlich übersichtlich geworden. Es gibt drei Rezepte, die sind fest gesetzt und müssen gemacht werden. Mit krankem Baby Zuhause habe ich auch keine Lust Zeit noch eine vierte Sorte zu backen. Ich denke, nächstes Jahr, wenn ich dann Hilfe beim Ausstechen habe, wird es wohl wieder mehr Sorten geben.

Bei uns gibt es dieses Jahr wieder: VanillekipferlZimtsterne und Berliner Brot.

Letztes Jahr hatte ich aufgerüstet und mir ein Backblech  für die Vanillekipferl gekauft. Im letzten Jahr hat das auch alles ganz toll funktioniert. Ich habe keine Ahnung, was schief gelaufen ist, aber dieses Jahr hat es gar nicht geklappt. Mit dem Blech habe ich nur Krümmel produziert. Also am Ende doch wieder von Hand formen. Wobei auch die Kipferl sehr empfindlich sind. Etwas hat dieses Jahr nicht mit meinem Teig gepasst. Schade.

Berliner Brot ist das Lieblingsgebäck von meinem Mann. Das Rezept dazu habe ich von seiner Mutter übernommen und jedes Jahr darf ich ihm ganz viele Dosen (dieses Jahr 4) davon backen. An dem Rezept darf auch nichts geändert werden, weil es ja schon perfekt ist. ;) Das Rezept gab es schon im letzten Jahr. Dieses Jahr habe ich während der Arbeit mal ein paar Fotos gemacht und die Anleitung nun mit Fotos ergänzt.

Zum Ärger meines Manns habe ich aber auch probiert, es einmal anders zu backen. Nämlich so, wie man es sonst überall liest. Sprich den Teig auf einem Blech ausrollen, backen und dann schneiden.


Das erste Ergebnis: schöne gleich hohe Stücke
Mir gefällt es. Mein Mann meint, wir müssen erst die nächsten Wochen abwarten, wenn das Berliner Brot anfängt hart zu werden, welche Variante dann besser ist.


Vielleicht, war es eine gute Idee und das Berliner Brot wird in Zukunft bei uns nur noch so gebacken, vielleicht gefällt es uns auch nicht. Aber zumindest kennen wir dann die Alternative. ;)

Bei den Zimtsternen habe ich dieses Jahr ebenfalls etwas experimentiert. Beim Kaffeeröster gab es Silikonformen für Zimtsterne. Weil ich das Ausrollen und Ausstechen so liebe, habe ich mir ein Backset mitgenommen.

Das Formen der Zimtsterne klappt damit richtig gut. Die Sterne sind auch alle schön gleich dick.


Dann kam der Zuckerguss. Das Aufbringen ging mit der Matte schnell. Dann hatte ich die Sorge, dass der Guss verläuft, wenn ich die Matte entferne -so wie es in der Anleitung stand. Da ich dachte, ich weiß es besser, als der der die Anleitung geschrieben hat, habe ich mit der Matte gebacken. Die "normale" Backzeit von 15 Minuten.

Tja, das war das Ergebnis:


Das war wohl nichts. Punkt 1: wenn die Zimtsterne so dick sind brauchen sie 40 Minuten im Ofen. Punkt 2: die Matte muss -wie es in der Anleitung stand- entfernt werden. Punkt 3: wenn man plant so viele Zimtsterne zu backen, ist ein Set zu wenig.

Um den Prozess zu beschleunigen, habe ich dann eine Runde Zimtsterne mit der Matte geformt und den Zuckerguss von Hand aufgebracht. Die zweite Runde dann nach Anleitung in der Form. Dann konnten pro Durchlauf doppelt so viele Zimtsterne gebacken werden. Es hat dann auch ganz gut geklappt.

Ich finde, das Ergebnis optisch sehr hübsch. Bei der ersten Verkostung wurde aber kritisiert, dass die Sterne nun zu dick sind.

Das Set ist schon eine Erleichterung, ob ich die Sterne nächstes Jahr wieder so machen werde, weiß ich noch nicht.

Und hier einmal der fertige Teller, passend zum Adventskaffee.


Verlinkt bei: Weihnachtszauber 2014Crea@Christmas 2014Herzblut X-MAS  LinkParty

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